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Essen ohne Plastik 24. März 2017 0

Pflege & Gesundheit


Schadstoffe in Produkten für Babys können Krankheiten verursachen und das Erbgut schädigen. Schärfen Sie Ihr Bewusstsein für die kleinen Dinge des Alltags und versuchen, dass Ihr Jüngstes weitgehend ohne Artikel aus Plastik aufwächst.

Von Beginn an ohne Plastik

Milch Mutter„Soll doch erst mal die Industrie ihren Kunststoffverbrauch reduzieren.“ Falls alle so denken, ändert sich nichts. Wir hinterlassen unseren Kindern eine Umwelt, die krank macht. Wenn Sie die Erstlingsausstattung kaufen, achten Sie möglichst darauf, welche Kunststoffprodukte durch andere Materialien ersetzt werden können. Stillende Mütter haben es gut. Sie versorgen ihr Kind in den ersten Monaten optimal und kommen dabei ganz ohne Kunststoff aus. Mittlerweile gibt es aber auch Fläschchen, die aus Glas gefertigt sind. Diese eignen sich aber nicht auf Dauer, und schon gar nicht, wenn Babys anfangen zu greifen. Dann sind Produkte aus Metall besser geeignet. Sie dürfen auch hinfallen, ohne dass sie zerbrechen. Passende Sauger für beide Alternativen gibt es aus Kautschuk und Silikon.

Dauerhaft umdenken

Der erste Brei muss nicht zwingend in einem Plastikteller und mit Plastiklöffel gegessen werden. Sie können Ihr Baby mit Ihrem Alltagsbesteck füttern oder kaufen Löffel aus Bambus. Sie sind speziell für die Jüngsten angefertigt und Bambus hat die Eigenschaft, dass es antibakteriell wirkt. Sitzen die Kinder später mit am Familientisch, können Sie das Besteck durch größere Gabeln und Löffel aus Bambus erweitern. Auch der Teller kann aus Bambusholz sein. Speziell hergestelltes Kindergeschirr kommt ebenfalls ohne Plastik aus. Die Grundlage bilden Bambus- und Zellulosefasern, die mit pflanzlichen Stoffen gefärbt sind. Möglich ist auch, dass Sie Ihrem Baby einen normalen Suppenteller vorsetzen. Langsamen Essern wärmen Sie den Brei in der Mikrowelle auf. Sie müssen nur darauf achten, dass das Geschirr nicht fällt und das Baby sich verletzt. Trinken können die Kleinen schon früh aus normalen Gläsern. Auch hier ist Ihre Aufmerksamkeit gefragt, um Verletzungen durch Glas auszuschalten. Spezielle Trinkgefäße für Kleinkinder werden auch aus Holz oder pflanzlicher Zellulose angeboten.

Babyspielzeug ohne Plastik

Füttern BabyIn der Vorweihnachtszeit kommt es regelmäßig zu Meldungen über schadstoffbelastetes Spielzeug. Dabei gibt es viele bunte Produkte, die ohne schädliche Inhaltsstoffe produziert sind. Ein Beißring, der ohne PVC, BPA und Phtalate gefertigt ist, oder die Rassel aus dem natürlichen Rohstoff Holz gehören dazu. Später können es dann Bauklötze aus Holz oder die Sortierbox aus schadstofffreiem Kunststoff sein. Auf kräftige Farben und bequeme Reinigung müssen Sie dabei nicht verzichten. Die Produkte lassen sich in den meisten Fällen in der Maschine spülen und sind mit natürlichen Pflanzenfasern gefärbt. Rassel oder Schmusekissen können Sie auch selbst nähen. Der Handel bietet ein breites Sortiment schadstofffreier Stoffe an und im Netz finden Sie viele Vorlagen. Schauen Sie sich auch auf Flohmärkten oder in Second Hand Shops um. Besonders die Produkte für Babys wurden nur wenige Monate gebraucht und sind daher bestens erhalten. Es ist also keineswegs ein „teures Vergnügen“, wenn Sie Ihren Kindern Produkte ohne Plastik kaufen.Nein, es ist nicht dogmatisch, seinem Baby bewusst Produkte ohne Plastik zu kaufen. Es zeugt viel mehr von Fürsorge und verantwortungsbewusstem Konsum. Jeder Einzelne bildet einen wichtigen Teil der Umwelt und kann mit dafür sorgen, dass sie erhalten bleibt.

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