» » Angst vor der Geburt - Wie geht man damit um?
Familie Partner 17. Februar 2017 0

Tipps & Ratschläge


Der Termin der Entbindung rückt näher und mit ihm steigt auch die Sorge vieler junger Eltern. Wichtig ist dann, dass Sie sich in den letzten Stunden nur mit Menschen unterhalten, die Ruhe vermitteln und Ihnen keine Angst machen. Nervöse Mütter oder Nachbarn, die zudem auch noch Berichte über Problemgeburten zu berichten wissen, sollten Sie meiden.

In der Ruhe liegt die Kraft

Dass Sie nervös sind, ist ganz normal und niemand kann behaupten, dass er kurz vor der Geburt ruhig war. Versuchen Sie trotzdem, sich an die Stunden der Vorbereitung zu erinnern und die Übungen noch einmal nachzumachen. Vielleicht hilft es ja auch, wenn Sie sich die Babysachen noch einmal anschauen und sie falten oder bügeln. Das lenkt ab und verstärkt die Vorfreude auf das Kind.

Ihre Angst ist ganz normal und Sie dürfen dazu stehen

GeburtLassen Sie sich von niemandem weiß machen, dass eine Geburt nicht mehr als der Gang zur Toilette sei. Das stimmt nicht und wer das behauptet, der lügt. Seien Sie sich aber sicher, dass sowohl Hebamme als auch Ärzte sehr genau wissen, wie sie Ihnen diese Stunden erleichtern könne. Schmerzmittel, die dem Baby nicht schaden oder entspannende Massagen gehören dazu. Scheuen Sie sich nicht, den Fachleuten von Ihrer Furcht zu berichten. Die haben bereits viele Mütter bei dem schwersten aber schönsten Erlebnis ihres Daseins begleitet. Sie brauchen bei der Geburt keine Schmerzen hinnehmen.

Achten Sie auf gute Gesellschaft

Sie können sich noch so gut mit Ihrer besten Freundin verstehen. Der Umgang mit ihr hilft Ihnen nicht, wenn sie pausenlos redet und dabei nicht auf Ihr, sondern auf ihr eigenes Befinden achtet. Suchen Sie sich lieber jemanden, der ruhig ist und bei Bedarf zuhört, ohne dabei ein negatives Empfinden äußert. Gehen Sie eine Runde spazieren und genießen dabei die Schönheit der Natur. Falls Ihnen danach ist, dann nehmen Sie ein warmes Bad und lassen sich von dem Duft der Zusätze beruhigen. Das können Sie Zuhause oder in der Klinik genießen.

Erstgebärende oder Mehrgebärende?

Geburt MutterStehen Sie vor der Geburt Ihres ersten Kindes, dann lassen Sie sich nicht von den Ratschlägen der Mehrgebährenden irritieren. Auch diese Frauen hatten und haben Angst. In vielen Fällen geben sie das allerdings nicht zu und können dann zu Verunsicherungen beitragen. Setzen Sie die berühmten Scheuklappen auf und gehen Ihren eigenen Weg. Sie werden schnell feststellen, wie stark Sie sind und die Vorfreude Ihnen über die Ängste hinweghilft.

Fazit

Fakt ist, dass es eine Vielzahl von Müttern bereits schaffte, ein Kind auf die Welt zu bringen. Warum sollten ausgerechnet Sie dazu nicht in der Lage sein? Falls Ihr Partner vor lauter Nervosität nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht, dann schicken Sie ihn weg. Das mag Sie zwar im ersten Moment stören, Sie tun sich und ihm aber den größten Gefallen. Lassen Sie ihn Besorgungen machen und Dinge erledigen, die Sie vergaßen. Es hilft Ihnen nicht, wenn Sie Ihren Partner trösten oder beruhigen müssen, während Sie selbst ganz auf die Geburt konzentriert sein wollen und müssen.
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