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Partnerschaft 07. August 2018 0

Tipps & Ratschläge


Neun von Zehn Partnerschaften verschlechtern sich, wenn ein Baby da ist – so lautet das ernüchternde Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie aus dem amerikanischen Denver. Doch stimmt das? Und was können Paare dafür tun, um es gar nicht soweit kommen zu lassen? Wir haben hilfreiche Tipps zusammengestellt, um die Partnerschaft trotz Baby-Stress harmonisch auszuleben.

Weshalb die Zeit zu zweit so wichtig ist

ElternDas Neugeborene weint, die Kleidung riecht nach Milch, die Nacht ist schlaflos. Obwohl das Wunder des Lebens häufig mit vielen Glücksmomenten verbunden ist, kann der Alltag auch schnell seine Kehrseite zeigen. Nicht selten leiden Paare darunter, wenn sie keine Zeit mehr für Zweisamkeit finden oder die Partnerschaft komplett vernachlässigen – weil die Kraft und die Zeit fehlt. Der Baby-Alltag kann wunderschön sein, erfordert jedoch viel Hingabe, Disziplin und Durchhaltevermögen. Auch wenn das Kind nun an erster Stelle steht, sollten Eltern ihre Beziehung pflegen. Das ist nicht nur wichtig, damit das Kind in einem stabilen Umfeld aufwächst. Eine liebevolle Beziehung tut beiden Partnern gut, lässt die Sexualität aufleben und stabilisiert das Paar für Krisenzeiten.

Baby loslassen – geht das überhaupt?

Auch wenn das Kind an erster Stelle steht, sollten Paare ihre Beziehung mit einer ähnlichen Leidenschaft pflegen, welche sie dem Kind entgegenbringen. Dazu gehört, dass sie sich eigene Zeitfenster erlauben, in denen Zweisamkeit angesagt ist. Vielen Eltern fällt es besonders zu Beginn schwer, wenn sie ihr Baby abgeben sollen – bei einem Babysitter, bei den Großeltern oder bei Freunden. Das Loslassen gehört jedoch zum wichtigsten Schritt, um die Beziehung zu pflegen.

Die Rolle der einzelnen Geschlechter wahrnehmen

Frauen fühlen sich nach einer Geburt oft nicht mehr wohl in ihrem Körper. Es kommt zu Dehnungsstreifen und der Bauch möchte nicht so richtig zurückgehen. In dieser Zeit sollte der Partner besonders umsichtig mit der Situation umgehen. Auch Frauen sollten darauf achten, dass sie ihren Partner bewusst wahrnehmen. Die Vaterrolle ist auch für ihn ganz neu, auch wenn ihm der physische Prozess der Geburt erspart geblieben ist. Um sich wieder näher zu kommen und eine Basis für Intimität zu schaffen, hilft ein Gespräch – so einfach das auch im ersten Moment klingen mag. Intime Gespräche gehen häufig im Baby-Alltag unter. Wer das Feuer wieder entfachen möchte, kann sich mit einem Gespräch herantasten. Am besten geschieht das in einer entspannten Situation, zum Beispiel bei einem Abendessen, einem Spaziergang oder einem romantischen Bad.

Dem Partner eine Pause gönnen

Wer eine erfolgreiche und harmonische Verbindung mit seinem Partner haben möchte, muss in erster Linie auch mit sich selbst im Reinen sein. Denn die inneren Konflikte, die wir mit uns führen, übertragen sich oft auch auf den Partner. Wichtig ist, dass beide Partner sich dabei unterstützen, wenn einer mal alleine sein möchte. Schuldzuweisungen wirken sich eher kontraproduktiv aus, wenn Mann oder Frau etwas Zeit für sich beanspruchen möchte. Aus diesem Grund sollten Paare empathisch reagieren, wenn einer der Partner sich zurückziehen möchte.Eltern und Kinder

Fazit

Für eine liebevolle, intime und stressfreie Partnerschaft gilt: Jeder bekommt individuelle Zeit – nur für sich. Wichtig ist, dass beide Partner Einfühlungsvermögen für die neue Situation aufbringen und miteinander reden. Außerdem lernen sie, wie sie ihr Baby einer anderen Person anvertrauen, damit sie Zeit zu zweit genießen können, denn davon lebt eine Liebesbeziehung.

 

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