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Baby und Papa 15. Mai 2018 0

Tipps & Ratschläge


Die Geburt eines Kindes ist für werdende Eltern ein Abenteuer. Während Mama bereits seit Wochen das werdende Leben in sich Wachsen spürt, wird der Moment für Papa häufig erst sehr viel später Realität. Die bevorstehende Geburt ist mit viel Freude aber auch einigen Ängsten verbunden. Der werdende Vater kann für seine Partnerin in dieser finalen Phase des Elternwerdens eine große Stütze sein.

Welche Wünsche haben Mama und Papa?

Viele Männer berichten, wie hilflos sie sich während der Geburt des eigenen Kindes gefühlt haben. Schließlich können sie nicht viel tun und ihrer Partnerin auch nicht den Geburtsschmerz abnehmen. Im Kreisssaal oder Krankenhaus, doch auch im Geburtshaus und bei Hausgeburten ist im Regelfall eine Hebamme und weiteres Fachpersonal anwesend, dass genau weiß, was zu tun ist. Und was kann der werdende Vater tun?

Baby und VaterWichtig ist, dass die werdenden Eltern im Vorfeld über die Geburt sprechen. Sie können zu zweit einen Geburtsplan erstellen, indem die Wünsche der werdenden Mutter festgehalten werden. Auch zum Geburtsplanungsgespräch im Krankenhaus oder Geburtshaus kann der werdende Vater seine Partnerin begleiten.
Unter der Geburt kann Papa dafür sorgen, dass alles auf Mamas Wünsche abgestimmt ist. Er kann mit der Hebamme oder den Ärzten sprechen, für Ruhe sorgen oder nachfragen, ob eine erneute Untersuchung des Muttermundes zu diesem Zeitpunkt wirklich notwendig ist. Wird es kritisch, kann Papa genau nachfragen, was geplant ist. Auch für diesen Fall sollten werdende Eltern sich absprechen, was zu tun ist. Manche Frauen stresst die Anwesenheit von (vielen) fremden Menschen unter der Geburt sehr. Der werdende Vater kann dann die notwendigen Gespräche auch vor der Tür des Kreissaals mit dem Klinikpersonal führen.

Ist ein Kaiserschnitt notwendig oder geplant, kann es Mama sehr helfen, wenn Papa sich danach um das Baby kümmert. Mama ist gut versorgt und sicher entspannter, wenn sie weiß, dass ihr Baby nicht allein ist mit Kinderärzten und Hebammen.

Und plötzlich ist das Baby da

Und dann ist der ersehnte Moment gekommen: Das Baby ist da! Die werdenden Eltern sind nun eine richtige Familie. Papa kann das erste Wickeln und Anziehen übernehmen und die Hebamme um Rat fragen. Sicher erlernt er so erste Handgriffe und wird schnell sicherer im Umgang mit seinem Kind.

Auch kann der Vater die Aufgabe übernehmen, die Angehörigen darüber zu informieren, dass Mutter und Kind wohlauf sind. Die werdenden Eltern sollten im Vorfeld besprechen, wie sie den Besuch handhaben wollen. Es empfiehlt sich, sich erst einmal im engsten Kreis kennenzulernen. Diesen Wunsch kann Papa durchsetzen, damit Mama sich gut in ihre neue Aufgabe einfinden kann.
Der Haushalt steht spätestens dann an, wenn Mama und Baby aus dem Krankenhaus kommen. Der werdende Vater kann sich im Vorfeld von seiner Partnerin „einarbeiten“ lassen und während des Wochenbetts wichtige Aufgaben übernehmen.Geburt

Im Gespräch bleiben

Auch Wünsche können sich ändern: In dieser intensiven Zeit der Geburt sollten werdende Eltern im Gespräch bleiben. Vielleicht wünscht sich Mama nun doch etwas anderes. Der werdende Vater ist sicher sehr aufgeregt und merkt nicht sofort, dass etwas nicht stimmt. Daher sollte Mama ihm klar sagen, was sie jetzt braucht. Unter der Geburt kann Mama schon mal anders reagieren – das sollte Papa ihr nicht übel nehmen.

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