» » Senkwehen - Jetzt geht's los?! Oder doch nicht?
Geburt Schmerzen 05. Juni 2018 0

Pflege & Gesundheit


Spätestens in der 38. Schwangerschaftswoche werden Frauen langsam nervös und warten täglich auf die Geburt. Bevor es doch tatsächlich losgeht, merken viele Frauen, dass ihr Bauch vielleicht schon seit einigen Tagen in größeren Abständen hart wird. Dies geschieht oft nur kurz und mit größeren Abständen. Diese Kontraktionen der Gebärmutter müssen nicht direkt die Geburt einläuten. Häufig sind es Senkwehen, die das Baby in eine optimale Geburtsposition tiefer ins Becken schieben und den Muttermund weicher machen. Gerade für Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, ist es manchmal schwierig, Senkwehen von „echten“ Geburtswehen zu unterscheiden.

Was Senkwehen kennzeichnet

Die Schwangerschaft neigt sich langsam aber sicher dem Ende. Ein klares Symptom dafür sind Senkwehen. Sie können ab der 36. Schwangerschaftswoche auftreten. Senkwehen bereiten den Körper auf die Geburt vor, leiten sie aber noch nicht ein. Bereits die gesamte Schwangerschaft über trainiert die Gebärmutter für die Geburt. Diese Kontraktionen sind meist ab der 25. Schwangerschaftswoche spürbar. Die Intensität der Senkwehen in den letzten Schwangerschaftswochen ist von Frau zu Frau verschieden: schwangerschaftEinige Frauen denken, dass es jetzt bald losgeht und wissen erst durch das unregelmäßige Kommen der Senkwehen, dass es noch keine Geburtswehen sind. Andere Frauen hingegen spüren lediglich, dass der Bauch nach unten rutscht und fester wird. Ein positiver Nebeneffekt ist bei vielen Schwangeren, dass sie jetzt wieder besser Luft bekommen, da das Baby durch die tiefere Lage den Lungen wieder mehr Raum bietet. Auch das lästige Sodbrennen kann verschwinden, denn auch der Magen hat wieder mehr Raum bekommen.

Senkwehen sind leicht und unregelmäßig; zwischen den einzelnen Senkwehen können Stunden oder gar Tage liegen. Meist werden sie als leichtes Ziehen im Unterleib oder Rücken bis hin in die Oberschenkel, ähnlich wie Muskelkater, beschrieben. Manche Schwangere beschreiben die Senkwehen als richtige Schmerzen, ähnlich wie starke Periodenschmerzen. Der zunehmende Harndrang ist ebenfalls ein Zeichen, dass sich das Baby gesenkt hat, denn es drückt nun mehr auf die Blase als vorher. Generell gilt: Werden die Wehensymptome bei Entspannung schwächer, sind es eindeutig Senkwehen. Ein warmes Bad kann daher helfen, Senk- von Geburtswehen zu unterscheiden. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den Gynäkologen oder ein Krankenhaus aufzusuchen, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Geburtswehen – Jetzt geht’s los!

Geburtswehen sind, wie Vorwehen auch, Kontraktionen der Gebärmutter. Allerdings leiten Geburtswehen die Geburt ein. Viele Frauen beschreiben den Beginn der Geburtswehen als kräftige Wehen, die sich anders anfühlen als die bisherigen Vor- oder Senkwehen. Am Anfang einer Geburtswehe verreisen als schwangerespannt sich die obere Gebärmutter an. Diese Anspannung breitet sich dann wellenförmig bis zum Muttermund hin aus. Die Kontraktionen sind nun stärker und „geburtswirksam“, da sie langsam den Muttermund öffnen. Geburtswehen dauern mindestens 30 bis 40 Sekunden. Sie kommen regelmäßig in immer kürzeren Abständen und nehmen meist rasch an Intensität zu. Ein warmes Bad verstärkt die Wehentätigkeit im Regelfall. Geburtswehen spürt eine Schwangere nicht nur an einer Stelle: Kennzeichnend ist, dass der Babybauch insgesamt hart wird. Wo genau eine Frau den Ursprung einer Wehe verspürt, ist unterschiedlich. Ungefähr acht von zehn Geburten beginnen auf diese Weise. Eher selten passiert es, dass zuerst ein Blasensprung erfolgt – dieser ist ein sehr sicheres Zeichen, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lässt.

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