» » So wirken Düfte und Gerüche auf Babys
Gerüche-Duft 12. Juni 2019 0

Tipps & Ratschläge


Der Duft frischgebackener Kekse, der Geruch eines lieben Menschen oder der Luft nach einem warmen Sommerregen, das alles sind Wahrnehmungen, die unser Leben bereichern und die Erinnerung prägen. Das kommt nicht von ungefähr, immerhin ist der Geruchssinn einer der wichtigsten Sinne, die wir Menschen haben. Und genau so ist es auch für Babys, für die in den ersten Lebenstagen und Wochen die Mutter wohl den besten Duft der Welt hat.

Der Duft der Mutter als natürlicher Menschengeruch

nähe mutterDas erste, was Babys riechen, sobald sie auf die Welt kommen, ist der Geruch der Mutter. Diese riecht nach einer Mischung aus Adrenalin und nach einer anstrengenden Geburt vielleicht auch nach Schweiß. Alles in allem sind das zutiefst natürliche Menschengerüche, an denen ein Neugeborenes seine Mutter immer wieder deutlich erkennen kann. Das funktioniert im übrigen auch dann, wenn ein Baby aus medizinischen Gründen nicht unmittelbar nach der Geburt zur Mutter kommt. Es kann sich auch später noch an diesen Duft gewöhnen und ihn besonders mögen. Vor allem aber bringt es damit Vertrauen und Geborgenheit in Verbindung, was für später prägt.

Auf den natürlichen Geruch setzen

So sehr Babys ihre Umwelt auch an Gerüchen festmachen, so wichtig ist es auch, dass diese komplett natürlich sind. Deshalb sollten junge Mütter mindestens während der ersten vier Wochen nach der Geburt auf parfumfreie Kosmetika, auch zum Duschen, setzen. Duftstoffe können nämlich nicht nur Allergien auslösen, sondern sie führen dazu, dass ein Baby seine Mutter nicht am individuellen Geruch erkennt, sondern vorwiegend das Parfum identifizieren kann. Gerade Neugeborene haben hier einen guten Sensor, der Mütter feststellen lässt, dass sich das Baby auf dem Arm zu sträuben beginnt, wenn ihnen zu viel Parfum in die Nase steigt. Vor allem süßes und schweres Parfum ist für den Nachwuchs unangenehm. Das gilt im übrigen auch für Väter, denn der vertraute Papa-Geruch wirkt oft beruhigend auf das Kleine.

Empfindsame Nase schützen

Aus Rücksicht auf die empfindsame Nase des Babys sollten Eltern am besten Haut an Haut mit ihrem Kleinen kuscheln. Das Kind also am besten nackt oder nur mit der Windel bedeckt auf den nackten Oberkörper von Mutter oder Vater ruhen lassen. Damit können alle Beteiligten jeweils den Geruch des anderen aufnehmen. Meist genießen nämlich auch die Eltern den Duft ihres Kindes, womit klar ist, dass auch Babys Haut nicht mit Produkten, die Duftstoffe enthalten, gepflegt werden sollte. Es gibt ein ausreichend großes Sortiment für parfumfreie Pflegeprodukte für Säuglinge.

Gerüche als Einschlafhilfe

familieIst das Baby sehr unruhig oder schläft nicht ein, ist der Duft der Mutter oft ein hilfreicher Tipp. Am besten wird ein getragenes T-Shirt von ihr oder vom Vater in unmittelbarer Nähe zum Kleinen ins Bett gelegt. Der vertraute Geruch wirkt ganz rasch beruhigend und gewährleistet, dass Babys rascher einschlafen. Gerade wenn umfassendere Entwicklungsschritte wie das Zahnen oder eine neue Umgebung eine besondere Herausforderung darstellen, kann ein vertrauter Geruch enorm helfen.

Der Geruchsinn von Babys ist bereits ausgeprägt und stark auf die Eltern konzentriert. Diese sollten ihren ureigenen Duft an das Kleine weitergeben und so gewährleisten, dass Geborgenheit und Vertrauen gebildet werden kann.

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