» » Spaß und Freude trotz Krankheit - Wie man sein Kind bei Laune hält
Baby Infekt 01. März 2016 0

Pflege & Gesundheit


Fieber, Masern, Windpocken – kranke Kinder langweilen sich schnell. Das ist völlig normal und besonders dann, wenn sie auf dem Weg der Besserung sind und nicht mehr den halben Tages verschlafen.
Aber worauf sollten Eltern achten und wie können sie die Ausnahmesituation gemeinsam gut meistern? Es gibt tolle Ideen, um kranke Kleinkinder gut und sinnvoll zu beschäftigen.

Kleine Triefnasen und Hitzköpfe ablenken

Wenn es darum geht, Kinder während einer Krankheit abzulenken, ist es besonders wichtig, keine Hektik zu verbreiten, sondern selbst Ruhe zu signalisieren. Die Kleinen sind während einer Krankheit schwächer und müssen häufiger eine Pause einlegen. Sie sind nicht so belastbar wie an den anderen Tagen. Eine vielleicht kleine, aber komplizierte Aufgabe (Basteln, Brettspiel) kann für sie schnell anstrengend werden und frustrieren. Sinnvoller ist es auf das Lieblingsbuch, das Lieblingsspiel oder eine Libelings-CD, zurückzugreifen. Ab und an kann als Ausnahme ein Sonderwunsch erfüllt werden. Es darf aber kein Anreiz sein, um ein bisschen länger krank zu bleiben.

Kümmern, Trösten, Zeit nehmen

baby schlafenKranke Knirpse sind besonders liebesbedürftig. Sie möchten gern die ganze Zeit ihre Eltern um sich haben. Das ist nachvollziehbar und bis zu einem gewissen Grad auch akzeptabel. Doch ein überzogener Anspruch des Kindes sollte nicht unterstützt werden, spätestens dann, wenn es ihm wieder besser geht.
Kleinere Kinder drücken die Liebebedürftigkeit dadurch aus, dass sie wieder einen Entwicklungsschritt zurückgehen. Eltern sollten darauf mit viel Zuneigung reagieren. Selbst mit alten Hausmittel, wie etwa ein Zwiebelsäckchen, ein Kräutertee oder die Wadenwickel, können Eltern Trost spenden. Sie sind Krankenpflegepflege und Seelentröster gleichermaßen.
Die Situation phantasievoll nutzen und aus dem Hustensaft wird einen Zaubertrank oder eine Supermedizin und das Zwiebelsäckchen vertreibt die bösen Schmerzmonster am Ohr.

Geschichten und Lieder

Kleine Kinder empfinden es toll, wenn Mama oder Papa mit ihnen Bilderbücher anschauen und Geschichten erfinden. Garantiert ist es nicht langweilig, die Geräusche der Gegenstände aus dem Bilderbuch nachzuahmen oder ein passendes Lied zu singen. Selbst „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Wortketten bilden“ werden wohl nie aus der Mode kommen
Größere Kinder mögen lieber eine Vorlesestunde, besonders gern Tiergeschichten. Warum nicht gleich eine kurzweilige Fragestunde daraus machen oder neue Lebewesen mit Wuschelkopf, Hühnerbeinen und Drachenschwanz lebendig werden lassen. Kinder haben eine unerschöpfliche Phantasie.

Spielen und Neugier

Die Tatsache allein weckt schon ihre Neugier. Einfach ein Tablett als Spieltisch im Bett benutzen. Darauf kann nun wunderbar Memory gespielt oder die Wahrnehmung trainiert werden. Einfach ein kleines Säckchen mit Alltagsgegenständen (Wäscheklammern, Bleistift, Löffel usw.), befüllen und das Kind fühlen und erraten lassen. Bunte Knöpfe sind auch immer interessant und mit dem Auffädeln auf eine Schnur vergeht viel Zeit. Und wie wäre es mit der kreativen „Lochmalerei“? So entsteht ein schönes Bild und die Freude daran bleibt lange erhalten.tröstenNeben Medizin und Lutschtabletten ist viel Liebe, Zuwendung und Geduld von Mama, Papa oder Oma und Opa der beste Weg zur Gesundung unserer Kinder. Beschäftigung gibt es leider nicht auf Rezept, aber es macht bei Schnupfennase, Beinbruch und Co. Spaß wieder gesund zu werden.
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