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Babybauch Mama 09. Juli 2016 0

Sport & Wellness


Auch während ihrer Schwangerschaft sehnen sich viele Frauen danach, Sport zu treiben. Und zwar nicht nur, um eine zu starke Gewichtszunahme zu verhindern, sondern auch um den Körper auf die Anstrengungen einer Schwangerschaft vorzubereiten. Frauen, die sich ihr Leben lang sportlich betätigt haben, müssen auch in der Schwangerschaft nicht zwangsläufig darauf verzichten. Allerdings müssen einige Frauen bei bestimmten medizinischen Indikationen in Sachen Sport eher zurückhaltend sein, da sie dadurch die positive Entwicklung des Babys gefährden könnten. Aber worauf sollten werdende Mütter achten, wenn sie Sport treiben und wann sollte man besser auf körperliche Anstrengungen verzichten?

Was sollte beachtet werden?

Wer gesund ist und auch vor der Schwangerschaft regelmäßig Sport getrieben hat, der kann auch während der Schwangerschaft sein gewohntes Training fortsetzen. Durch den Sport werden die Muskeln gekräftigt und die Versorgung mit Sauerstoff im Blut wird gewährleistet. Sport treibende Frauen sollten sich jedoch niemals überanstrengen und besonders auf die Signale ihres Körpers achten. BabybauchAuch weniger gut trainierte können problemlos Sport treiben, wenn sie sich dabei nicht überfordern und die Grenzen ihres Körpers kennen. Je nachdem in welchem Drittel der Schwangerschaft man sich befindet, wird die Art der Sportarten, die man treiben kann, auf natürliche Weise eingeschränkt. Der immer runder werdende Bauch wird vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft vielen Sportarten im Wege stehen und die Rücken – und Beckenbodenmuskulatur täglich beanspruchen. Daher bieten sich entlastende Sportarten wie Schwimmen in dieser Zeit besonders an.
Grundsätzlich weniger geeignet für schwangere Frauen sind Sportarten, die ein großes Verletzungsrisiko bergen. Denn ein Sturz könnte das Wohlergehen von Mutter und Kind ernsthaft gefährden und zu einer Frühgeburt oder im schlimmsten Fall sogar dem Tod des Kindes führen. Zu diesen Sportarten gehören zum Beispiel Reiten, Inlineskaten oder Ski fahren. Auch Rad fahren kann unter Umständen gefährlich sein. Grundsätzlich besteht bei gesunden Frauen kein Risiko, durch moderaten Sport gesundheitliche Komplikationen hervorzurufen. Er kann sogar dabei helfen, der werdenden Mutter und dem Ungeborenen die Zeit der Schwangerschaft zu erleichtern.

Wer sollte besser auf Sport verzichten?

Grundsätzlich sollte der behandelnde Arzt bei geplanter sportlicher Betätigung mit einbezogen werden. Er kann zu bestimmten Sportarten raten oder auf eventuelle gesundheitliche Gefahren hinweisen. Besonders wer schon einmal eine Fehlgeburt hatte, unter Bluthochdruck leidet oder einen Frühchen zur Welt gebracht hat, sollte in Sachen Sport eher vorsichtig vorgehen. Es gibt noch andere körperliche Indikatoren, die gegen das Treiben von Sport treiben. Dazu können eine Mehrlingsgeburt, eine tief liegende Plazenta oder andere bereits vorhandene Krankheiten gehören. Sollten erst während des Sports körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Blutungen auftreten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.Mama Mutter

Fazit

Für gesunde Frauen ist Sport während der Schwangerschaft eine gute Möglichkeit, ihre Gesundheit zu fördern und ihren Körper auf die Herausforderungen einer Schwangerschaft vorzubereiten. Solange der Körper nicht überfordert wird und keine gefährlichen Sportarten betrieben werden, ist nichts gegen Sport in der Schwangerschaft einzuwenden. Frauen mit gesundheitlichen Vorbelastungen sollten hingegen besser auf zu große Anstrengungen verzichten.
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