» » Streifenfrei schwanger: Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen?
Schwangerschaft 21. Dezember 2017 0

Pflege & Gesundheit


Mamas Bauch wächst in der Schwangerschaft eindeutig schneller als Papas Sixpack im Fitnessstudio und fühlt sich an, als würde er jeden Moment platzen. Kein Wunder, denn im Inneren wird gerade Platz geschaffen für das Baby, zwei Liter Fruchtwasser und die ständig wachsende Plazenta und Gebärmutter. Während dieser Zeit wird das Bindegewebe arg beansprucht, da es in diesem rasanten Tempo nicht mitwachsen kann. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft kann es einreißen. So entstehen bläulich-rötliche Dehnungsstreifen an Bauch, Po und Oberschenkeln. Leider verschwinden diese nach der Geburt nicht einfach, sondern bleiben in Form von hellen Schwangerschaftsstreifen bestehen. Mit ein paar einfachen Hausmitteln lassen sie sich vermeiden.

Am besten vorbeugen

SchwangerEin bisschen sportliche Betätigung ist ungemein hilfreich, um für eine nachhaltige Stärkung des ohnehin meist schwachen Bindegewebes zu sorgen. Von Höchstleistungen sollte man natürlich die Finger lassen, aber Schwimmen oder Walken sind gut für Durchblutung und Sauerstoffversorgung.
Apropos Gewichtszunahme: Naturgemäß ist alles, was den Bauch außer dem Baby dicker macht, nicht unbedingt förderlich. Heißhungerattacken und der Griff zur Schokolade sind nicht empfehlenswert. Greifen Sie lieber zu leckerem Obst, das nicht auch noch auf die Figur geht. Gesunde Ernährung versorgt auch das Baby mit den richtigen Nährstoffen. Und nicht vergessen: Viel trinken! Das Bindegewebe ist nur dann elastisch, wenn es genügend Wasser eingelagert hat.

Unter der Dusche

Das betroffene Bindegewebe sitzt in der Unterhaut. Besagten Einrissen kann man vorbeugen, indem man für eine verbesserte Durchblutung und damit Nähr- und Sauerstoffversorgung sorgt. Das geht am allerbesten mit abwechselnd warmem und kaltem Wasser. Steht man unter der Dusche, behandelt man so Bauch, Po, Oberschenkel und Brust. Noch besser wird der Effekt, wenn man gleichzeitig mit Bürste oder Schwamm für zusätzliche Durchblutung sorgt. Danach gründlich abtrocknen und erst mal eine Runde entspannen. Das ist gut fürs Allgemeinbefinden, wenn die Schwangerschaft schlapp und müde macht.
Mit einer mittelharten Bürste die entsprechenden Zonen behandeln geht auch im trockenen Zustand. Papa und Geschwister dürfen dabei gerne behilflich sein und gleich eine Ölmassage anschließen.

Mit Öl massieren

Sobald die Haut beginnt zu spannen, sollte man sich in der Apotheke oder in Drogeriemärkten ein Schwangerschaftsöl besorgen. Das hält die Haut geschmeidig. Trockene Haut reißt viel schneller ein als eine, die man feucht hält.
Wenn man das Öl aufträgt, kann man das gleich mit einer sanften Massage verbinden. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft sollte man nicht zu viel Druck anwenden. Am besten wärmt man das Öl in der Hand etwas an und verteilt es anschließend mit sanft kreisenden Bewegungen auf dem Bauch.
Daraus kann man ein angenehm entspannendes Ritual machen, an dem sich auch Papa oder ältere Kinder gerne beteiligen können. Mama soll sich schließlich während der Schwangerschaft wohlfühlen.
Tipp am Rande: Wenn die Brüste infolge der Milchproduktion spannen, wirkt eine solche Ölmassage auch hier.Entspannung während der Schwangerschaft

Nach der Geburt

Ist das Baby da, sollte man mit den Wechselbädern und Ölmassagen ruhig noch eine Weile weitermachen. Auch hilft leichte sportliche Betätigung, wieder fit zu werden und Bauch, Po und Beine in Form zu bringen.

Auch wenn Schwangerschaftsstreifen nur ein kosmetisches Problem sind, lassen sie sich einfach verhindern. Vor allem muss man darauf achten, Haut und Bindegewebe elastisch zu halten und für eine gute Durchblutung zu sorgen. Und den Rest der Familie kann man gleich mit einbinden, um Mama etwas Gutes zu tun.

 

Bewerten Sie diesen Artikel
Bewertung 0 / 5 (0 votes cast)
0RETWEETSTweet
0GOOGLE +1+1
0SHARESTeilen

Ähnliche Artikel

Kommentare0

Schreibe einen Kommentar

Neu in Pflege & Gesundheit