» » Stress während der Schwangerschaft - Tipps gegen psychische Belastungen
schwangere Frau 10. Februar 2020 0

Tipps & Ratschläge


Wer unter Druck steht, eine belastende Situation erlebt oder mit Problemen zu kämpfen hat, kennt das Gefühl, dauerhaft „unter Strom“ zu stehen. Für Körper und Seele ein echtes Durcheinander, vor allem während einer Schwangerschaft. Unser Appetit ist gestört, Schlafprobleme, eine schnelle Reizbarkeit und Frust machen sich breit. So reagiert der Körper auf Stresszustände. Durch die Ausschüttung verschiedener Hormone bereitet dieser auf Gefahren und Flucht vor – ein Zustand, der sich verstärken kann, wenn wir ein neues Leben unter dem Herzen tragen und der Körper verstärkt Hormone ausschüttet. Wichtig ist es, psychische Belastungen ernst zu nehmen und richtig damit umzugehen.

Was während der Schwangerschaft passieren kann

schwangere FrauStress gehört zum alltäglichen Leben dazu. So auch während der Schwangerschaft. Wird er zu einer dauerhaften Belastung, kann er jedoch zu frühe Wehen oder eine Frühgeburt auslösen. Es besteht auch die Gefahr, dass unsere Kleinen mit zu wenig Gewicht auf die Welt kommen können. Frühkindliche Entwicklungsstörungen können von zu viel körperlichem oder mentalem Stress ausgelöst werden.

Der Umgang mit Extremfällen

Erleben wir vor oder während unserer Schwangerschaft einen Schicksalsschlag – zum Beispiel einen großen Verlust, eine Erkrankung oder ein Trauma – handelt es sich um eine extreme Belastung für Körper und Psyche. In solchen Fällen sollten wir Hilfe suchen und annehmen. Ob ein ärztlicher Rat oder eine Schwangerschaftsberatungsstelle: Wer sich Entlastung wünscht und das ungeborene Leben schützen möchte, macht damit den ersten Schritt in Richtung Besserung.

Psychische Belastungen durch Alltagsstress

Ob Job, Partnerschaft oder Familienleben – wer schwanger ist, fühlt sich häufig durch äußere Umstände belastet und nimmt die Herausforderung oft noch intensiver wahr. Ganz wichtig an dieser Stelle: Wir müssen jetzt an uns denken und unsere Bedürfnisse stehen an erster Stelle. Schließlich tragen wir ein neues Leben in uns und sind für das eigene Wohl verantwortlich. Nur so sorgen wir dafür, dass auch unser Nachwuchs vor Gefahren geschützt wird. Nein sagen, die E-Mails unbeantwortet lassen und sich wirklich mal einige Tage frei nehmen. Wer sich dabei nicht schlecht fühlt und guten Gewissens die Seele baumeln lassen kann, macht alles richtig!

Mehr von dem tun, wonach einem ist

SchwangerschaftEin Bad nehmen, einen ganzen Tag Filme schauen oder ein neues Essen ausprobieren – jetzt ist wirklich alles erlaubt. Psychischen Belastungen während der Schwangerschaft wirken wir nur entgegen, wenn wir unsere Probleme nicht als unlösbare Sorgen wahrnehmen. Klar – die Zukunft kann ganz schön ungewiss und beängstigend sein. Was helfen kann, ist, sich auf den Moment zu konzentrieren und sich darüber klar zu werden, was wir alles schon geschafft haben. Jetzt wird es Zeit, dass wir mehr genießen, uns entspannen und den ganzen Ärger und Stress sacken lassen. Einfach das tun, wonach einem gerade ist, wenn es uns hilft – so lautet die Devise.

Psychische Belastungen: Entspannung hilft

Unser Körper leistet vor allem während einer Schwangerschaft enorm viel. Er ist resistent gegen Stress. Haben wir davon zu viel, kann er sich jedoch negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Entspannung und Stressabbau sowie Gespräche mit den Liebsten und bei ernsthaften Problemen auch mit Psychologen, sollten deshalb auf der eigenen To-Do-List stehen.

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