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Babys Stuhlgang 09. Dezember 2019 0

Pflege & Gesundheit


Ist die Windel vom Baby voll, kann diese unterschiedlich aussehen. Auch der Geruch und die Konsistenz sind ein Zeichen dafür, wie es dem Baby geht. Achten Eltern auf den Stuhlgang des eigenen Kindes und wie sich dieser verändert, können sie schnell Rückschlüsse zum Gesundheitszustand stellen.

Schwarzer Stuhl ist zu Beginn nicht ungewöhnlich

„Kindspech“ wird der dunkle, meist schwarze, klebrige Stuhl genannt, den ein Baby nach der Geburt ausscheidet. Der Darminhalt leert sich in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Im Kinderkörper werden zu Beginn viele rote Blutkörperchen abgebaut, die das Abbauprodukt Bilirubin ergeben. Damit dieses aus dem Körper ausgeschwemmt werden kann, leert sich der Darm in den ersten Stunden nach der Geburt. Ein gutes Zeichen – der Darm funktioniert und arbeitet, wie er soll.

Das sagt der grüne und gelbe Stuhl aus

Windel BabyHeller, grüner Stuhl ist in der ersten Woche nach der Geburt gewöhnlich. Dabei ist die Konsistenz recht flüssig. Sobald die Muttermilch reift und das Kind sich in der Endphase der zweiten Woche nach seiner Geburt befindet, wird der Stuhl etwas fester. Die Farbe wird jetzt einen gelben bis orangen Ton aufweisen. Ist der Windelinhalt noch flüssig und weich, handelt es sich um einen ganz normale Ausscheidung aus dem Darm – als Eltern brauchen wir uns bei diesen Anzeichen keine Sorgen zu machen.

Stuhlgang nach vier Wochen

Zwischen der dritten und vierten Woche kann sich die Regelmäßigkeit vom Stuhlgang verändern. Während einige Babys immer noch in gleichen Abständen in die Windel machen, sieht es bei vielen Neugeborenen schon ganz anders aus. Die Kleinen haben einen Wachstumsschub – der Stuhl bleibt aus oder die Windel ist auffällig oft gefüllt. Auch das gehört zur gewöhnlichen Entwicklung des Kindes und muss nicht als Alarmsignal gewertet werden.

Wann zum Arzt?

Wer bei seinem Baby einen stechenden Geruch in der Windel bemerkt, muss nicht das Schlimmste befürchten. Kritisch wird es jedoch, wenn der Stuhl in der späteren Phase grün oder schaumig ist und dabei stärker riecht. Das alles kann auf eine mögliche Infektion hindeuten und sollte beim Kinderarzt abgeklärt werden. Eltern sollten notieren, wann und wie oft das Kind einen solchen Windelinhalt produziert. Das erleichtert eine Diagnose.

Bemerken wir Blut in der Windel, sollten wir die Ursachen ebenfalls ärztlich abklären lassen. Es kann passieren, dass die Kleinen eine leichte Verletzung der Darmwände erlitten haben, beispielsweise durch eine Verstopfung. Auch andere Farben, die in der Windel auftauchen, sollten notiert und untersucht werden. Eine genaue Auskunft wird nur der Kinderarzt geben können.

Warum man den „Inhalt“ beobachten sollte

Babys PoUnser Stuhlgang sagt viel über unseren körperlichen Zustand und unsere Gesundheit aus. Gerade bei Babys ist deshalb eine aufmerksame Herangehensweise gefragt. Obwohl wir nicht bei jeder Auffälligkeit in Panik geraten müssen, sollten wir verdächtige Inhalte nicht auf die leichte Schulter nehmen – lieber sichergehen und abklären lassen, um Krankheiten ausschließen zu können.

Generell können Eltern davon ausgehen, dass sie vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt unterschiedliche Variationen an Stuhl vorfinden werden. Das ist nicht außergewöhnlich und gehört zur normalen Entwicklung des Kindes dazu. Kein Grund zur Sorge also!

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