» » Tipps fürs Abstillen - So fängt Ihr Baby an zu essen
05. April 2017 0

Tipps & Ratschläge


Es gibt kein Patentrezept, mit dem das Abstillen garantiert bei jedem Kind funktioniert. Achten Sie auf die Veranlagung und Vorlieben Ihres Säuglings. In den meisten Fällen zeigen die Kleinen eindeutig, wann sie bereit für feste Nahrung sind. Sie nehmen zum Beispiel Gegenstände in den Mund und fangen nicht sofort an zu würgen.

Natürliches und sanftes Abstillen

Beim natürlichen Abstillen ist es das Baby, welches den Zeitpunkt festlegt. Wann dieser gekommen ist, lässt sich nicht durch Monats- oder Jahresangaben belegen. Selbst bei Geschwistern kann der Unterschied bis zu einem Jahr sein. Beim sanften Abstillen wird zunächst eine halbe Milchmahlzeit durch Beikost zu ersetzen. Das kann vormittags oder am Nachmittag sein. Fangen Sie mit Nahrungsmitteln an, die den Magen- und Darmtrakt nicht belasten und keine Blähungen verursachen. Mischen Sie einen Brei aus leicht verdaulichem Gemüse und Kartoffeln. Die erste „Mahlzeit“ kann dabei lediglich aus einem oder zwei Löffeln bestehen. Je nach Vorliebe des Babys wird es zunächst vielleicht sogar würgen, sobald seine Zunge mit fester Nahrung konfrontiert wird.Beim Abstillen ist einmal mehr Ihre Geduld gefragt. Zwingen Sie Ihrem Kind das Essen nicht auf. Sobald es anfängt zu würgen, legen Sie den Löffel beiseite und beschäftigen sich anderweitig mit ihm. Starten Sie regelmäßig weitere Versuche und der Erfolg wird sich bald einstellen. Ist es dann soweit und Ihr Baby isst eine gute Portion, dann loben Sie es. Eine oder zwei Wochen später ersetzen Sie dann die nächste Milchmahlzeit mit fester Kost. Zahnende Säuglinge beißen gerne auf harten Sachen herum. Nutzen Sie diese Phase und geben ihm einen Zwieback in die Hand. Sie können ihm auch am Abend ein Mus aus frischem Obst bereiten. Achten Sie dann aber auf die Verdauung. Durchfälle oder harter Stuhl weisen häufig auf Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln hin.

Es muss nicht immer süß sein

Kennen Sie den Geschmack von Muttermilch? Sie enthält einen Hauch von Süße, ist leicht bitter und schmeckt wohl nur den Babys. Daran sollten Sie denken, wenn Sie Ihrem Kind die erste Mahlzeit zubereiten. Würzen Sie diese nicht und geben keinen Zucker dazu. Die Geschmacksnerven von Kindern sind wesentlich feiner als die der Eltern. Daher sollten Sie auch nur hin und wieder auf Gläschen oder Fertigbrei zurückgreifen. Viele von ihnen sind bereits mit Geschmacksverstärkern bestückt und nehmen dem Kind den ureigenen und guten Geschmack weg. Lassen Sie Ihre Jüngsten daher auch nur dann vom Essen für die Familie kosten, wenn es noch nicht gewürzt ist.Sanftes Abstillen kann sich lange hinziehen. Das schadet weder dem Kind noch der Mutter. Die erste Breikost sollte ohne Würze zubereitet werden. Beobachten Sie Ihr Baby sehr genau, wie es die festen Mahlzeiten verträgt.

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