» Trockene Haut beim Baby - Tipps für die Hautpflege
kleines Kind 27. November 2019 0


Trockene Haut bei Babys ist nicht ungewöhnlich. Einige Kinder leiden schon direkt nach der Geburt unter trockener Haut, haben andere auch Monate danach mit trockenen Stellen zu kämpfen. Vorweg sei gesagt: Es ist ganz natürlich, dass ein Neugeborenes schuppige Hautstellen aufweist. Über mehrere Monate lag das Kind im Fruchtwasser. Risse in der Haut oder Schuppen sind laut Hebammen nichts außergewöhnliches.

Was ebenfalls zur trockenen Haut beiträgt

Neben der Geburt kann auch ein ständiger Temperaturwechsel die Haut austrocknen. Dafür sorgt beispielsweise Heizungsluft. Säuglinge besitzen zudem noch keinen natürlichen Fettfilm – anders als bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das alles kann Ursache für eine trockene Babyhaut sein. Manchmal kommt eine Neurodermitis in Frage. Handelt es sich um stark gerötete Stellen, Entzündungen oder gar um einen richtigen Ausschlag, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Das hilft gegen trockene Haut beim Baby

Handelt es sich um eine natürliche Trockenheit, die keine körperlichen Probleme verursacht, dürfen die Stellen unbehandelt bleiben. Vor allem bei Neugeborenen, bei denen sich die Haut ganz natürlich „abschuppt“ und regeneriert. Kommt ein Juckreiz dazu oder leiden die kleinen Lieblinge unter der Trockenheit, ist etwas Oliven- oder Mandelöl erlaubt. Öle spenden Feuchtigkeit und halten die Haut geschmeidig. Sie wirken rissigen Hautstellen entgegen.

Eltern sollten beachten, dass sie ihr Baby – die ersten Wochen nach der Geburt – nicht baden, da die Haut besonders empfindlich ist. Hier genügt ein feuchter Waschlappen, da das Wasser die Haut auch austrocknen kann. Sind sechs Wochen rum, dürfen die Kleinen auch ein Bad genießen. Wichtig ist jetzt, falls ein Badezusatz verwendet wird, auf natürliche Produkte zu setzen. Zusatzstoffe sollten gemieden werden, um die sensible Babyhaut nicht zu belasten.

Für den Alltag gilt: Fettige Cremes sollen ausschließlich vor Kälte schützen und es genügt, wenn solche Cremes nur für Gesicht und Po (hier besonders für die Wundheilung bei entzündeten Stellen) verwendet werden.

Wichtige No Go’s bei der Hautpflege von Babys

newbornGesunde Haut braucht weder zusätzliche Pflegemittel, noch besondere Öle. Andernfalls kann es zu einem unerwünschten Hitzestau kommen. Für Eltern bedeutet das: Leidet der kleine Schatz nicht unter trockener Haut, ist eine Überpflege unbedingt zu vermeiden. Die Haut braucht Zeit, um zu reifen, einen natürlichen Schutz aufzubauen und Fett zu produzieren.
Was auch zu vermeiden ist: Leiden Babys unter trockener Haut, vermeiden wir starke Reibung durch Handtücher oder Kleidung, die das Problem zusätzlich erschweren könnten. Ein leichtes Abtupfen nach einem kurzen Bad ist in Ordnung.

Fazit

Es ist vollkommen natürlich, wenn Babys zu Beginn trockene Hautstellen aufweisen. Das ist besonders häufig nach der Geburt der Fall. Die Haut schuppt sich und bildet sich neu. Heizungsluft, gerade im Winter, kann eine mögliche Ursache für trockene Hautstellen sein. In ganz seltenen Fällen muss die Ursache ärztlich abgeklärt werden, falls beispielsweise der Verdacht auf eine Neurodermitis besteht. Symptome können Hautrötungen und starke Entzündungen sein.

Natürliche Öle (ohne Zusatzstoffe) können als milde Abhilfe verwendet werden, um gegen Trockenheit anzukämpfen. Ansonsten gilt: Haut nicht mit einer Überpflege belasten, den natürlichen Wachstumsprozess nicht stören und nur eingreifen, wenn das Kind sichtbar und fühlbar leidet.

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