» » Unterschiedliche Arten von Wehen - Diese Wehen gibt es
schwangere Frau 17. Dezember 2019 0

Tipps & Ratschläge


Wehen werden in unterschiedliche Phasen während der Schwangerschaft unterteilt. Dabei handelt es sich immer um eine Kontraktion der Muskeln. In diesem Fall ist es die Gebärmutter – ein großer Muskel, den wir allerdings nicht kontrollieren können, sodass Wehen willkürlich kommen und wieder gehen. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Wehen. Hier folgt ein Überblick.

Die ersten Wehen

SchwangerschaftEndlich schwanger? Herzlichen Glückwünsch! Schon bald geht es los mit den ersten Wehen. Für einige Schwangere bedeutet es, dass sie ab Mitte der Schwangerschaft die ersten „Übungswehen“ verspüren werden. Häufig geht es ab der 20. Schwangerschaftswoche los, manchmal auch schon früher. Schon jetzt bereitet die Gebärmutter sich auf die Geburt vor. Die Übungswehen sind in der Regel mit wenig Schmerzen verbunden und tauchen unregelmäßig auf. Übrigens: Der Fachbegriff für diese Art von Wehen lautet „Braxton-Hicks-Kontraktionen“ – so lautet der Name des englischen Arztes, der die Wehen „entdeckt“ hat.

Es folgen die Vorwehen

Vorwehen können sich Tage oder Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin bemerkbar machen. Diese ähneln den Übungswehen. Sie sind in der Regel nicht zu schmerzhaft und ebben langsam ab. Der Bauch wird hart und die Wehen kommen in unregelmäßigen Abständen. Losgehen kann es mit dieser Art von Wehen etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche. Frauen, die bereits Kinder bekommen haben, spüren Vorwehen meistens auch schon früher. Nun bereitet der Körper sich auf die bevorstehende Geburt vor. Es kann passieren, dass das Ungeborene und unser Uterus gegen unsere Blase drücken, was ebenfalls zum normalen Prozess der Vorwehen gehört.

Senkwehen: Es kann bald losgehen

Die Senkwehen folgen oft direkt nach den Vorwehen. In dieser Phase positioniert sich unser Baby für die Geburt, der Kopf dreht sich in die Richtung des Beckenbodens. Senkwehen sind häufig mit Schmerzen verbunden. Was jetzt hilft: Atemübungen, Entspannung oder ein warmes Bad, um den Körper und sich zu beruhigen.

Die Eröffnungswehen

Der Name verrät es bereits: Jetzt wird der Geburtsprozess eröffnet. Die Eröffnungswehen kommen in regelmäßigen Abständen. Zu Beginn tauchen sie noch unregelmäßig auf, danach im 10-Minuten-Takt. Anschließend werden die Pausen etwas kürzer. Schwangere können jetzt noch etwas warten, bis sie sich auf den Weg in die Klinik machen. Platzt die Fruchtblase, ist es allerdings ein eindeutiges Zeichen: Jetzt muss die werdende Mutter ins Krankenhaus.

Der letzte Schritt: Das Baby kommt mit den Presswehen

Schwanger mit PartnerUnser Baby wird dank der einsetzenden Presswehen aus unseren Bauch hinausgeschoben, um das Licht der Welt zu erblicken. diese Art von Wehen helfen dabei, dass der enge Weg aus der Vagina herausführt und der Kopf sowie der restliche Körper aus dem engen Geburtskanal hinausrutschen können. Jetzt ist es da – Mutter und Kind lernen sich kennen.

Zuletzt folgen die Nachwehen. Die Schmerzen sind schwächer, die Plazenta wird abgestoßen. In der Regel dauert dieser Prozess etwa 15 Minuten.

Das gibt es bei Wehen zu beachten

Tauchen vor der 36. Schwangerschaftswoche sogenannte Frühwehen auf, die stärker werden und Schmerzen verursachen und in Verbindung mit vaginalem Ausfluss sowie Rückenschmerzen auftauchen, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig, um eine Früh- oder Fehlgeburt ausschließen zu können.

Bewerten Sie diesen Artikel
Bewertung 0 / 5 (0 votes cast)
0RETWEETSTweet
0GOOGLE +1+1
0SHARESTeilen

Ähnliche Artikel

Kommentare0

Schreibe einen Kommentar

Neu in Tipps & Ratschläge