» » Vom Gitterbett zum Kinderbett - Wie gelingt die Umstellung?
Bett 27. Februar 2018 0

Möbel & Einrichtung


Viele Eltern stellen sich die Frage, wann ihr Nachwuchs vom Gitterbett in ein „richtiges“ Bett wechseln sollte bzw. wann dieses gekauft werden muss. Grundsätzlich gibt es dazu keinen Fixtermin, auch wenn die Erfahrung zeigt, dass dieser Schritt meist im Alter zwischen 18 Monaten und dreieinhalb Jahren erfolgt. Es gibt einige Aspekte, die die Entscheidung erleichtern und den Sicherheitsaspekt herausstreichen.

Zwischenlösung herausnehmbare Stäbe

GitterbettAls Faustregel können Eltern den richtigen Termin für den Wechsel in ein normales Bett ansetzen, wenn das Kleine beginnt, heraus zu krabbeln bzw. über die Gitterstäbe zu klettern. Auch wenn das noch kein Grund zur Sorge ist, ist doch klar, dass nächtliche Wanderungen im Schlaf- oder Kinderzimmer durchaus Gefahrenpotential innehaben. Eine Lösung bieten hier Gitterbetten, deren Stäbe einzeln heraus genommen werden können. Wer dies tut, ermöglicht dem Kind ohne viel Aufwand, den Schlafplatz zu verlassen und sich vielleicht ins Elternbett zu kuscheln. Ein guter Zeitpunkt für den Wechsel des Bettes kann auch sein, wenn sich das Kind gerade in der Übergangszeit von der Windel zum Töpfchen befindet.

Sonderfall Geburt eines Geschwisterchens

Oftmals wechseln Eltern das Bett für ihr Kind, wenn wieder ein Baby unterwegs ist. Dann wird das Gitterbett eventuell für das neue Familienmitglied benötigt. Wichtig ist in diesem Fall, dass der Wechsel des Kindes vom Gitterbett in ein normales Kinderbett spätestens sechs Wochen vor der Geburt des Nachzöglings erfolgt. Immerhin muss sich sein Geschwisterchen an die neue Schlafumgebung gewöhnen, bevor das neue Baby sein Bettchen übernimmt. Wem dies zu rasch geht, der kann mit dem Wechsel auch warten, bis das Neugeborene zweite Geschwisterchen drei bzw. vier Monate alt ist.

Umstellung erleichtern ist wichtig

Wann auch immer Eltern ihren Nachwuchs in ein Kinderbett legen, bleibt ihnen überlassen. Damit die Umstellung gut und einfach gelingt, ist es wichtig, diese auf das Kind abzustimmen. Am besten ist es, wenn das Bett an der gleichen Stelle steht wie das Kinderbett. Auch finden es manche Kleinen beruhigend, wenn sie die bisherigen Decken und Polster behalten können. Eltern können auch ihren Nachwuchs beim Kauf des neuen Bettes einbeziehen und sie die Auswahl treffen lassen. In jedem Fall macht es Sinn, viel über den Bettenwechsel zu sprechen, damit das Kind das Gefühl bekommt, dass da etwas großartiges Neues auf ihn zukommt.

Auf jeden Fall auf Sicherheit achten

Enorm wichtig ist der Sicherheitsaspekt für den Nachwuchs im neuen Bett. Dazu sollten Eltern dieses am Anfang auch entsprechend sichern. Etwa dadurch, dass ein Seil zwischen den Bettpfosten gespannt wird. So kann man verhindern, dass das Kind im Schlaf herausfällt. Es genügt manchmal auch, einen Stuhl vor das Bett zu stellen, um die Gefahrenlage zu minimieren.Möbel

Klar ist, dass es keinen strikten Zeitpunkt gibt, wann Eltern ihr Kind vom Gitterbett in ein herkömmliches Kinderbett legen sollten. Hier ist auf die individuelle Entwicklung des Nachwuchses zu achten. Ist es dann soweit, dass die erste Nacht im neuen Bett ansteht, gilt es sicherheitstechnisch und psychisch die richtigen Vorbereitungen zu treffen.

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