» » Wann kann das Baby auf Brei und Beikost wechseln?
Beikost 30. Januar 2018 0

Tipps & Ratschläge


Viele Eltern fragen sich, wann sie beginnen können, ihr Baby nicht mehr nur zu stillen, sondern auch feste Nahrung zu geben. Dazu ist es am besten, wenn mit der Einführung von Brei und Beikost bis zur Vollendung des fünften oder sechsten Lebensmonats gewartet wird. Dann hat das Baby anderen Nährwertbedarf.

Unterschiedliche Gründe für Brei und Breikost

Brei und BeikostDie Nationale Stillkommission empfiehlt, ein Baby bis zum vierten oder sechsten Monat ausschließlich zu stillen. Es gibt unterschiedliche Gründe, mit der Brei und Breikost zu beginnen. Klar ist, dass Milch alle Nährstoffe enthält, die das Baby benötigt. Gefahren wie Infektionen durch Lebensmittel werden weitgehend vermieden, immerhin besitzt das Kleine mit einem halben Jahr über ein gut entwickeltes Immunsystem. Wenn Eltern den Eindruck haben, dass das Baby bereits früher mehr an Nahrung haben möchte, sollten sie öfter stillen. Wird es mit der Flasche gefüttert, kann der Kinderarzt mit Rat und Tat zur Seite stehen und eventuell eine andere Säuglingsmilch empfehlen. Keinesfalls soll das Baby vor Abschluss des vierten Monats Brei oder Beikost erhalten.

Woran Eltern erkennen, dass ihr Baby Brei möchte

Vielleicht fragen sich Eltern, wann sie erkennen können, dass ihr Baby nicht mehr nur Mutter- oder Flaschenmilch haben möchte. Die Antwort darauf ist einfach, denn es gibt mehrere Anzeichen. Unter anderenm möchte das Kleine dann andere Nahrung, wenn es den Kopf in einer ruhigen aufrechten Position halten kann. Dann ist das Füttern mit einem Löffel nämlich einfach. Auch die Tatsache, dass es aufrecht und ohne Hilfe sitzen kann, ist ein Zeichen für die Ernährungsumstellung. Am deutlichsten sind allerdings Kaubewegungen, denn das Baby muss ja seine Nahrung im Mund nach hinten drücken und schlucken können. Zusätzlich kann diese Überlegung angestellt werden, wenn der Nachwuchs sein Geburtsgewicht verdoppelt hat und damit beginnt, die Eltern beim Essen zu beobachten. Vielleicht greift es sogar nach dem Essen, welches bei den Eltern vom Teller in den Mund wandert.

Das Baby an die Breikost gewöhnen

Baby EssenAm einfachsten gelingt die Gewöhnung an Breikost durch einen leichten Gemüsebrei oder etwas Püriertem zu Mittag. Eltern sollten sich bewusst sein, dass die Kinder anfangs nur kleinste Mengen essen. Immerhin müssen sie sich an den Löffel und die neue Konsistenz der Nahrung gewöhnen. Ein oder zwei Löffel von püriertem Gemüse wie Mohrrüben, Kartoffel oder Süßkartoffel, aber auch zerdrücktes Obst wie Bananen, gedünsteter Apfel und Birne bzw. Mango sind perfekt, um das Baby an die neue Nahrung zu gewöhnen. Auch ein Brei aus Haferflocken, Hirse oder Reisflocken sowie pürierte magere Fleischsorten sind dann schon eine echte Bereicherung für Babys Speiseplan.

Nach zwei bis drei Wochen können Eltern die Auswahl der Lebensmittel vergrößern. Sie können nun auch auf Nudeln und Reis setzen. Sind vier Wochen vergangen, kann der Mittagsbrei mit dem Abendbrei kombiniert werden. Nach weiteren vier Wochen, wenn das Baby zwischen sieben und neun Monate alt ist, rundet ein Obst-Getreide-Brei am Nachmittag die Umstellung auf den neuen Ernährungsplan des Kindes ab.

Es gibt unterschiedliche Anzeichen, wann das Baby bereit ist für Brei und Beikost. Auf diese sollten Eltern achten. Danach langsam beginnen, ihren Nachwuchs auf püriertes Gemüse und Obst in Kombination mit Flocken umzustellen.

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