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Baby Pflege 04. Februar 2020 0

Pflege & Gesundheit


Spezielle Teesorten sind für Babys erlaubt. Bevor diese jedoch verabreicht werden, sollten Eltern einige Punkte beachten, die sich auf das gesundheitliche Wohl der Kleinsten auswirken. Nicht jeder Tee eignet sich für die Kleinen. Auch das Alter spielt eine Rolle. Hier folgen Tipps zu diesem Thema für Babys.

Ab wann kann ich meinem Baby Tee anbieten?

In den ersten Lebenswochen ist Muttermilch die einzige Nahrung, die das Kind benötigt. Hunger und Durst werden zugleich gestillt und die Kleinen erhalten alle Nährstoffe, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Ab dem zweiten Monat ist es grundsätzlich möglich, dass der kleine Schatz auch schon Tee angeboten bekommt. Sobald Beikost auf dem täglichen Fütterungsplan steht, wird zusätzliche Flüssigkeit benötigt, die in Form von reinem Wasser zugeführt werden kann. Tee eignet sich hier als abwechslungsreiche Alternative und darf in Maßen ebenso angeboten werden. Man beachte: Es darf sich nicht um beliebige Teesorten handeln. Entweder greifen wir zu speziellen Babytees oder bestimmten Teesorten, die auch wir als Erwachsene konsumieren.

Welches Teesorten sind erlaubt?

Baby trinktFencheltee ist bei Kindern nicht nur wegen des süßlichen Geschmacks beliebt. Er kann helfen, wenn das Kind unter Blähungen leidet. Leiden die Kleinen sogar schon unter Bauchweh, wird es höchste Zeit für etwas Fencheltee.

Roiboostee ist etwas kräftiger im Geschmack, jedoch frei von Koffein. Er eignet sich ebenfalls für Babys. Pluspunkt. Roiboos besitzt viele Mineralstoffe, die zur Gesundheit des Kindes beitragen können.

Kamille: Wer zu Kamillentee greift, kann Entzündungen bekämpfen und den Magen sowie Darm beruhigen. Der milde Geschmack ist ideal, um ihn dem Nachwuchs anzubieten.

Hagebuttentee ist für die Kleinen zwar geeignet. Besonders beliebt ist er jedoch nicht. Das hängt vor allem mit dem säuerlichen Geschmack zusammen. Wer ein Baby hat, das kreative Geschmacksüberraschungen jedoch liebt und positiv sowie neugierig reagiert, trifft damit die richtige Wahl.

Diesen Tee bieten wir lieber nicht an

Obwohl Grüntee viele positive Argumente vorweist und unsere Gesundheit fördern kann, ist er für unseren Nachwuchs noch nicht geeignet. Das gilt auch für schwarzen Tee. Das Koffein würde dazu beitragen, dass unser Baby übermäßig stimuliert wird, denn das geringe Körpergewicht reagiert schon auf kleinste Mengen besonders sensibel. Nervosität, ein gestörter Schlaf sowie Angst und leichte Reizbarkeit sind die Folgen.

Pfefferminztee ist super für Erwachsene. Für unser Baby ist er jedoch nicht geeignet. Das enthaltene Menthol kann dazu führen, dass sich die Atemwege verengen. Das Ergebnis wäre Atemnot sowie die Gefahr einer Erstickung. Das ätherische Öl kann die empfindlichen Schleimhäute reizen. Aus diesem Grund verzichten wir auf Pfefferminztee und bieten lieber mildere Teesorten an.

Wann Tee besonders wichtig ist

BabyflascheGesundheitsfördernd wirkt Tee vor allem, wenn wir krank sind. Gleiches gilt für Babys. Wenn diese unter Fieber leiden und keine Muttermilch trinken, kann Tee eine beruhigende, warme und lindernde Wirkung haben und dem starken Durst entgegenwirken und die Schleimhäute feucht halten. Besonders in den kalten Wintermonaten profitieren Kinder deshalb von einem Babytee.

Spezielle Teesorten und Babytees dürfen unserem Kind in Maßen anbieten, nachdem es die ersten Monate mit Muttermilch ausgekommen ist. Wichtig: Die Teesorten sollten stets frei von Zucker sein und nicht zu heiß angeboten werden. So können die Eltern und Kinder ihren gesunden Tee sorglos genießen.

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