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Reise mit dem Baby 15. Dezember 2017 0

Urlaub & Freizeit


Immer mehr Familien nutzen die gemeinsamen Elternmonate, um ein wirkliches Abenteuer mit der ganzen Familie zu erleben. Inspiration gibt es dank Facebook, Instagram und YouTube genug. Die traumhaften Fotos von Mutter, Vater und Baby an weißen Sandstränden, vor spektakulären Aussichten und auf exotischen Märkten motivieren immer mehr Familien, die Elternzeit und das Elterngeld für eine Weltreise mit Baby zu nutzen. Was zunächst nach purem Stress klingen mag und Vielen völlig verrückt erscheint, ist für Andere ein Lebenstraum.

Planung und Organisation

Bei der Planung muss man natürlich einige Dinge mehr beachten, als wenn man alleine reisen geht. Wichtig ist es aber auch, sich in dieser Phase nicht verrückt zu machen. Auch, wenn es aus dem komfortablen Nest in Deutschland nicht so wirken mag. Auch in anderen Ländern kann man sämtliche babyrelevante Produkte kaufen. Der nächste Schritt ist die Buchung der Flüge. Das ist womöglich auch der tatsächlich stressigste Teil einer Weltreise mit Baby. Langstreckenflüge sind für die kleinen Wesen ungewohnt und man selbst ist sehr unflexibel. Es bietet sich an, einen Nachtflug zu buchen, der zumindest etwas an den Schlafrhythmus der Babys angepasst ist. Außerdem sollte man daran denken, Unterwegs mit BabyFamilienplätze zu buchen. Diese bieten mehr Beinfreiheit und außerdem werden hier auch flugzeugeigene Babybetten zur Verfügung gestellt.

Für die Akklimatisierung und das Überwinden des Jetlags empfiehlt es sich, für die ersten Tage bereits etwas zu buchen. Hier sollte man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. In den meisten Ländern ist auch ein besseres Hotelzimmer immer noch gut bezahlbar. Die Ruhe und der Luxus lohnt sich, um die Familie an die neue Situation zu gewöhnen.

Auf der Reise einen Gang runterschalten

Volle Terminkalender und eine straffe Planung lässt sich auch in Deutschland mit Kind nicht durchhalten. Auch auf einer Weltreise ist es wichtig, sich von vorn herein darüber im Klaren zu sein, dass das Baby viel Zeit in Anspruch nimmt. Der Tagesrhythmus dreht sich um die Bedürfnisse des Kindes. Es ist besser, sich für die einzelnen Orte einige Tage Zeit zu nehmen und die Umgebung intensiv kennenzulernen, bevor man sich zum nächsten Ort aufmacht.

Weltreise mit BabyAuch beim Thema Sicherheit muss man eine entspannte Haltung einnehmen und sich vergegenwärtigen, dass die Hygiene-Standards in anderen Ländern teilweise nicht mit den deutschen Standards vergleichbar sind. Babys fassen viel an und stecken sich alles mögliche in den Mund. Natürlich muss man ein Auge auf die Kleinen haben und Leitungswasser vermeiden. Trotzdem wird die Reise keine angenehme Erfahrung, wenn man das Kind permanent in Quarantäne stecken will. Gleichzeitig verspricht die Weltreise mit Baby auch eine erhöhte Flexibilität . Man lernt die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der lokalen Bevölkerung bestens kennen. Mit einem Baby wird man im Ausland häufig sofort herzlich empfangen. Viele Menschen sind gerne behilflich, wenn es darum geht, Stoffwindeln auszuwaschen oder Trinkfläschchen auszukochen.

Fazit

Letztlich ist eine Weltreise mit Baby nur etwas für diejenigen, die auch im Urlaub ohne Kind auf etwas Komfort verzichten können und das Abenteuer bevorzugen. Bereits Erfahrung in Sachen Backpacking im Ausland gemacht zu haben, ist ebenfalls ein Vorteil, aber kein Muss. Der Traum einer gemeinsamen Weltreise mit der Familie wird für immer mehr Familien wahr, die ihre Erfahrungen gerne im Internet teilen. Davon kann man sich inspirieren lassen, hilfreiche Tipps beachten und schließlich ganz eigene Erfahrungen sammeln.

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