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Zahnen 15. Oktober 2014 0

Pflege & Gesundheit


Der erste Zahn Ihres Babys ist etwas ganz Besonderes. Man glaubt es kaum, aber er ist ein Grund das erste Mal unglaublich stolz auf seinen Nachwuchs zu sein. Es ist nicht verwunderlich, schließlich ist der erste Zahn der erste richtige Entwicklungsschritt im Leben des kleinen Menschen. Doch so sehr man sich auch erst einmal über dieses Ereignis freut, so sehr wird man die nächste Zeit eventuell schnell wieder vergessen wollen. Zahnen ist schmerzhaft – für manche Babys mehr als für andere.

Erste Anzeichen

Baby WeinenIhr Baby benimmt sich plötzlich anders als sonst? Es ist unter Umständen sehr weinerlich, besonders anhänglich, es bekommt plötzlich sehr hohes Fieber, eine Erkältung, Durchfall oder es ist einfach nur schlecht drauf? Der Grund hierfür könnte der erste Zahn sein. Die Milchzähne sind bereits vor der Geburt im Kieferknochen des Babys angelegt und brechen etwa ab dem 6. Monat durch. Wann Ihr Baby seinen ersten Zahn bekommt, kann keiner sagen. Manche Babys bekommen bereits mit 3 Monaten Zähne, andere erst mit 10 Monaten. Es soll sogar Fälle von Säuglingen geben die bereits mit Zähnen geboren wurden. Je nach Alter und Entwicklungsstand Ihres Kleinen wird es sich beim Zahnen anders verhalten. Ein 3 Monate Alter Säugling äußerst sich anders als ein Baby von 8 Monaten beispielsweise. Gerade beim einem jüngeren Baby sollte man deshalb genau hinschauen und im Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen, wenn es starken Durchfall oder hohes Fieber bekommt.
Bevor nun der erste Zahn aber durchbricht, wird Ihr Kleines plötzlich vermehrt speicheln und einfach alles in den Mund stecken was ihm in die Hände fällt – Ihr Baby sucht sich nun Sachen auf denen es herumkauen kann. Sein Zahnfleisch zeigt sich stark gerötet und geschwollen – unter Umständen können sie das Zähnchen auch bereits weiß unter dem Zahnfleisch durchschimmern sehen.

Wie Sie Ihrem Baby nun helfen können

weinendes BabyIst Ihr Kleines noch recht jung beim ersten Zahnen, wird es mit einem Beißring nicht viel anfangen können. Verhält es sich dennoch recht ruhig, brauchen Sie sich erstmal keine Sorgen zu machen – durchhalten heißt die Devise, die Tage können nun etwas länger und die Nächte etwas kürzer werden. Aber auch diese Zeit geht vorbei. Ist das Zähnchen erst einmal durchgebrochen, ist der Spuk vorbei und sie alle können erst einmal wieder durchatmen. Einem älteren Baby kann man beispielsweise einen Beißring (vorher in den Kühlschrank legen, dann ist er schön kühl) geben oder aber auch etwas hartes Brot. Ein immer noch bewährtes Hausmittel ist die Veilchenwurzel. Diese soll beim Zahnen helfen, indem sie schmerzlindernde Substanzen von sich gibt während das Baby hierauf herumkaut. Generell braucht Ihr Baby etwas worauf es schön herum kauen kann, auf diese Weise lindert es seinen Schmerz. Eine weitere Möglichkeit ist das Massieren des Zahnfleisches – im Drogeriemarkt kann man so genannte Fingerlinge oder auch Massagezahnbürsten für die Zahnpflege des Babys kaufen. Mit diesen Hilfsmitteln massieren Sie das Zahnfleisch Ihres Babys und helfen ihm so beim Zahnen. Geht es Ihrem Kleinen ganz besonders schlecht, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen, gegebenenfalls verschreibt er Ihnen ein leichtes Schmerzmittel.

Fazit

Jedes Baby bekommt irgendwann seine Zähne. Die einen haben keinerlei Probleme, die anderen sind richtig krank. Als Eltern ist man manchmal machtlos. Aber, auch diese Zeit vergeht und manchmal auch schneller als einem lieb ist.

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