» » Wenn Kinder Angst haben - Was tun?
Ängste eines Kindes 15. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Babys und Kleinkinder lernen die Welt mit ihren Augen kennen, dabei können schnell Ängste entstehen. Für manche Eltern eine hilflose Situation, wo man nicht weiß, wie dem Kind geholfen werden kann.

Unterschiedliche Kinder entwickeln unterschiedliche Ängste

Jeder kennt es: Mitten in der Nacht schreit das Kind auf. Ein Alptraum. Nichts ungewöhnliches. Schnell ist das Kind beruhigt und schläft auch meist wieder schnell ein. Doch entwickeln Kinder auch Ängste, die für uns Erwachsene nicht nachvollziehbar sind: Angst vor Krabbeltieren, bestimmten Menschen, Gegenstände, Situationen. Die Angst kennt keinerlei Grenzen. Dies muss nicht unbedingt was mit schlechten Erfahrungen zu tun haben.

Hintergründe

Trösten des BabysUm als Elternteil helfen zu können, muss man sich in die Lage des Kindes versetzen. Während es bei Babys leichter zu erahnen ist, ist es jedoch bei Kleinkindern nicht so einfach. Ein Baby lernt jeden Tag neue Dinge kennen. Es sieht eine fremde Welt. Tritt da etwas auf, was nicht gleich friedlich erscheint, beginnt es zu weinen. Die Eltern trösten es und reden ruhig auf das Kind ein. Am besten klären Sie hierbei das Baby direkt auf, warum es sich nicht zu fürchten braucht. So ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass diese Angst erneut auftritt. Kleinkinder dagegen kennen das meiste schon, sind allerdings auch in einem Alter, wo sie beginnen sich Fragen zu stellen. Bei manch einem Kind kann es daher auch passieren, dass Sachen, die vorher harmlos wirkten, auf einmal beängstigend sind. Ebenso können kleinere Unfälle, wie das Fallen von der Schaukel, manche Kinder mit Ängsten plagen, dass sie erneut stürzen.

Was tun? Wie helfe ich?

Je nach Ursache der Angst, können auch unterschiedliche Methoden angewandt werden dem Kind zu helfen. Während eine Aufklärung natürlich am sinnvollsten erscheint, muss dies jedoch nicht auf jedes Kind zutreffen. Das Kind kann dennoch Angst empfinden. Da bleibt im Grunde nur noch eines übrig: Sich der Angst stellen. Für manch einen Erwachsenen grausam. Das Kind hat Angst und es soll damit konfrontiert werden, macht es das nicht schlimmer? Nein. Das Kind hat nämlich bereits Angst, obwohl es aufgeklärt wurde, entwickelt es sich stetig weiter. Würden Sie daher das Kind davor fernhalten, wäre es mehr eine Bestätigung für die Angst, als das es als harmlos dargestellt wird. Sie müssen es nicht rapide angehen. Stück für Stück bringen Sie Ihr Kind dazu sich zu stellen. Dies kann bei Gegenständen oder auch für manche Situationen hilfreich sein, wie beispielsweise beim Schwimmen. Wichtig bei der Bekämpfung der Angst sind folgende Punkte:Baby Weinen
– Versetzen Sie sich in die Lage des Kindes – Sehen Sie es nicht als Erwachsener an, sondern als Kind. Wir waren schließlich selbst mal klein.
– Aufklärung: Fragen Sie vorab, wieso das Kind davor Angst hat, so können Sie es besser erklären.
– Beruhigen und Trösten: Während wir Erwachsene mit der Angst besser umgehen können, muss das Kind es erst lernen. Also wenn es weint in den Arm nehmen.
– Sich der Angst stellen: Verschaffen Sie sich Vertrauen und geben Sie ihrem Kind Mut.
– Geduld haben: Jedes Kind braucht unterschiedlich viel Zeit. Geben Sie nicht auf und bleiben Sie immer ruhig.

Bei traumatischen Erlebnissen allerdings, sollten Sie den Kinderarzt zu Rate ziehen.
Egal um welche Angst es sich handelt: Es findet sich immer ein Weg, dem Kind zu helfen.

 

Bewerten Sie diesen Artikel
Bewertung 0 / 5 (0 votes cast)
0RETWEETSTweet
0GOOGLE +1+1
0SHARESTeilen

Ähnliche Artikel

Kommentare0

Schreibe einen Kommentar

Neu in Tipps & Ratschläge