» » Wichtige Nährstoffe fürs Baby - was die Kleinsten benötigen
Gerüche-Duft 02. Oktober 2019 0

Pflege & Gesundheit


Das Baby sollte von Geburt an vernünftig ernährt werden. Dazu zählen neben der Muttermilch auch andere Dinge, auf die Eltern achten sollte. Gerade durch die Beikost kann man dafür sorgen, dass das Kind bestimmte Vitamine erhält und auf schädliche Zutaten verzichtet wird. Welche Nährstoffe man dem Baby zuführen sollte und was allgemein wichtig ist, zeigen wir hier.

Wichtige Nährstoffe aus der Muttermilch

StillenDie Muttermilch bildet zu Beginn die Basis einer gesunden Ernährung für das Kind. Sie liefert Säuglingen wichtige Nährstoffe. Dazu gehören Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Fett ist besonders wichtig für das Kind, da Vitamine optimal aufgenommen werden. Eiweiß stärkt Organe und Zellwachstum. Der wichtige Baustoff sorgt unterstützt das Wachstum des Kindes und versorgt die Muskeln der Kleinsten. Wer sein Baby nicht selbst stillen kann, greift auf Säuglingsanfangsnahrung zurück. Wichtig dabei ist, dass der Muttermilchersatz frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist (Beispiel: Mineralöle).

Milchzucker

Kleine Kinder vertragen am ehesten den Milchzucker in Form von Lactose. Maltodextrin und Stärke werden etwas langsamer vom kleinen Körper aufgenommen und bieten ein längeres Sättigungsgefühl. Das Problem bei Lactose: Werden hohe Mengen Lactose aufgenommen, können sie zu Koliken oder Blähungen beim Baby führen. In solchen Fällen greifen Eltern auf eine Milch mit reduziertem Anteil an Lactose zurück, falls das Kind den Milchzucker nicht gut verträgt.

Diese Vitamine benötigt das Kind

Nach der Geburt erhalten Babys die erste Dosis an Vitamin K Tropfen bei der ersten Untersuchung. Warum diese so wichtig sind: Vitamin K sorgt für eine optimale Blutgerinnung. Damit Kinder ein gutes Sehvermögen entwickeln, benötigen sie ausreichen Vitamin A. Zur Stärkung des Bindegewebes und der Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen, brauchen sie außerdem das Vitamin C. Dieses hilft beispielsweise bei der optimalen Aufnahme von Eisen, welches Einfluss auf die Blutbildung hat. Auch Zink ist wichtig und unterstützt die Gehirnausbildung des Babys.

Wenn es mit der Beikost losgehen kann

Babys EssenNach einem halben Jahr steigen Eltern auf Beikostnahrung um. Milchmahlzeiten werden jedoch weiterhin verabreicht. Um den erhöhten Bedarf an wichtigen Nährstoffen decken zu können, ist eine Zufuhr von Beikost ab dem 6. Lebensmonat empfehlenswert. Das Tempo sollte dabei Schritt für Schritt erhöht werden, da das Baby sich erst an die Nahrung gewöhnen muss.

Beginnt die Zeit der Beikostnahrung, wird das Kind einen erhöhten Durst verspüren. Wichtig ist, dass auf babygerechtes, stilles Wasser zurückgegriffen wird. Auch verdünnte Fruchtsäfte und spezielle, ungesüßte Tees sind erlaubt. Was Eltern jedoch aus gesundheitlichen Gründen besser vermeiden sollten: zuckerhaltige Getränke. Werden die ersten Zähne sichtbar, ist es umso wichtiger, dass diese nicht mit Zucker in Berührung kommen. Was allerdings erlaubt ist: kleine Brotstückchen, Obst und leicht verdauliches Gemüse.

Fazit

Kinder benötigen in der ersten Phase ihres Lebens Muttermilch, um die wichtigsten Nährstoffe aufnehmen zu können. Dazu zählen vor allem Fett und Eiweiß. Kohlenhydrate sorgen außerdem für das Sättigungsgefühl der Kleinen. Wer sein Kind nicht stillen kann, sollte auf Ersatznahrung zurückgreifen und sich über mögliche Schadstoffe im Muttermilchersatz informieren, bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt.

Die Aufnahme von Fett erleichtern das Verarbeiten von wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Hat das Kind die ersten sechs Lebensmonate gut überstanden und keine Probleme mit der Ernährung, darf langsam mit Beikost gestartet werden!

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