» » Wie Babys entspannt schlafen können
Säugling 15. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Kurze Nächte und ein unausgeglichenes, übermüdetes Kind: Viele Eltern von Säuglingen fühlen sich gestresst, weil ihr Baby schlecht einschläft oder nachts ohne erkennbaren Grund immer wieder aufwacht.
Das muss nicht zwangsläufig so bleiben, denn es gibt einige simple Maßnahmen, die Babys helfen leichter zur Ruhe zu kommen und entspannter zu schlafen. Dabei spielen tägliche Rituale eine wichtige Rolle.

Viele junge Eltern fühlen sich überfordert, wenn der Nachwuchs abends nicht einschläft oder nachts häufig aufwacht und sich durch Schreien bemerkbar macht. Selbst der darauffolgende Tag verläuft dann alles andere als harmonisch, da sowohl Eltern als auch das Kind übernächtigt und unausgeglichen sind.

Abendliche Rituale helfen bei Schlafproblemen

FamilieSich jeden Tag wiederholende Rituale vor dem Schlafengehen können dazu beitragen, dass Eltern und Kind nachts wieder entspannt schlafen. Daher ist es wichtig, sich ausreichend Zeit zu nehmen und die Phase vor dem Zubettgehen angenehm und vor allem ruhig zu gestalten.
Der Fernseher, das Radio oder andere Geräuschquellen sollten in dieser Zeit ausgeschaltet bleiben, denn viele Babys reagieren empfindlich und gestresst auf Lärm. Es kann auch sinnvoll sein, das Licht in den einzelnen Räumen etwas zu dimmen um dem Baby zu signalisieren, dass die Schlafenszeit naht.
Einige Babys schlafen besser ein, wenn sie zuvor gebadet wurden. Das warme Wasser sorgt gerade in den Wintermonaten dafür, dass die Kinder warm werden. Häufig sind es nämlich kalte Füße, die Babys den Schlaf rauben. Ein ätherischer Badezusatz wie beispielsweise Lavendelöl trägt zusätzlich zur Entspannung bei.
Alternativ können Eltern ihr Kind abends mit einer Babymassage beruhigen. Das schafft Nähe und Vertrauen, wirkt sich positiv auf die Durchblutung des Kindes aus und lässt es schneller zur Ruhe kommen. Während der Massage sollten Mutter oder Vater leise mit ihrem Kind sprechen.
Liegt das Baby in seinem Bettchen, schläft es häufig schneller ein, wenn ihm etwas vorgesungen wird. Leise abgespielte Melodien erfüllen den gleichen Zweck und lassen das Kind entspannt einschlummern. Oft trinken Babys noch aus der Flasche, wenn sie im Bett liegen. Das Saugen beruhigt sie. Milch eignet sich jedoch nur bedingt. Sie enthält viel Zucker und belastet abends die kindliche Verdauung. Ungesüßte Früchtetees oder Wasser sind eher zu empfehlen.

Äußere Bedingungen sorgen für eine ruhige Nacht

Sicherheit beim SchlafenNeben ritualisierten abendlichen Abläufen gibt es noch weitere Faktoren, von denen es abhängt, ob der Schlaf eines Babys Qualität hat.
Ein voller Bauch lässt Babys unruhig schlafen. Daher sollte die Abendmahlzeit das Kind sättigen, aber nicht zu üppig ausfallen. Der Raum, in dem das Baby schläft, muss abgedunkelt und angenehm temperiert sein. Da besonders Säuglinge ihre Körperwärme noch nicht speichern können, ist es immer sinnvoll ihnen einen Schlafsack anzuziehen. Dieser sollte das Kind warm halten, ihm aber trotzdem genügend Bewegungsfreiheit bieten. Kinder unter einem Jahr brauchen keine Kuscheltiere, Kissen oder Spielzeuge in ihrem Bett. Diese Gegenstände nehmen nur unnötig Platz weg. Ein Nestchen reicht, um das Kind vor Verletzungen an den Gitterstäben des Bettes zu schützen.
Kleinkinder entwickeln häufig Ängste oder haben das Gefühl etwas zu verpassen, wenn sie im Bett liegen. In diesem Fall kann es Sinn machen, die Tür zum Kinderzimmer einen Spalt offen zu lassen, so dass Licht hinein fällt. Das Kind hört die Eltern und fühlt sich sicher, realisiert aber auch, dass am Abend nichts spannendes passiert.

Ein gesunder Schlaf

Abendliche Rituale helfen Babys und Kleinkinder, sich vor dem Schlafen zu entspannen. Dabei ist es wichtig, dass Eltern Nähe zu ihrem Kind aufbauen.
Davon abgesehen sollten Mütter und Väter eine Atmosphäre zu schaffen, die für einen festen und gesunden Schlaf förderlich sind.

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