» » Wie Sie Karies bei Babys keine Chance geben
putzen Zähne 23. Mai 2016 0

Pflege & Gesundheit


Die meisten Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Selbst viele Erwachsene fürchten sich davor und verschieben Termine immer weiter nach hinten. Wenn schon wir Erwachsene uns vor dem Gang zum Zahnarzt so unwohl fühlen, wie muss es dann erst unseren Kindern gehen? Vor allem Babys und Kleinkinder sind Fremden gegenüber anfangs eher scheu, erst Recht, wenn sie dann auch noch brav den Mund aufmachen müssen und der Onkel Doktor mit Werkzeugen im Mund herumfuchteln muss. Doch es gibt ein bestimmtes Rezept, um den Kindern die Angst vor dem Zahnarzt vollends zu nehmen: Karies verhindern! Und damit können Sie bereits beginnen, so bald Sie schwanger sind.

Wann beginnt die Zahnpflege der Babys?

zähneDie Frage, ab wann man sich als Elternteil um die Zähne des Babys kümmern sollte, lässt sich eigentlich ziemlich einfach beantworten, auch wenn diese Antwort viele Menschen ungläubig zurück lässt. So bald die Mutter schwanger ist, beginnt die Entwicklung des Babys, was nicht nur auf den Geist und den Körper zu beziehen ist, sondern ganz simpel gesagt eben auch auf die Zähne. Das Kind wird dann gesunde Zähne haben, wenn die Mutters sich bereits während der Schwangerschaft gesund ernährt hat. Werden ständig klebrige Süßigkeiten gegessen, wird das Baby vermutlich von Anfang an mit schlechten Zähnen zu kämpfen haben. Studien beweisen, dass werdende Mütter mit ungesunden oder nicht ausreichend behandelten Zähnen auch vermehrt Babys zur Welt bringen, die später Probleme mit Karies haben. Übrigens: Im Gegensatz dazu gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, dass das Stillen die Kariesbildung fördern würde.

Eine gesunde Ernährung hält auch die Zähne gesund

Ist das Baby erst einmal auf der Welt, so ist es besonders wichtig, dass es gesund gefüttert wird. Von einem Fertigbrei, klebrigen Säften oder ungesunder Nahrung aus Gläsern ist definitiv abzuraten, auch wenn die Werbung uns oftmals eine andere Botschaft vermittelt. Neben der Muttermilch sollte vor allem auf reines und klares Wasser vertraut werden. Wenn das Kleinkind dann schon Nahrung zu sich nehmen kann, empfiehlt es sich, frisches Gemüse zu pürieren und das Kind damit zu füttern. Auch wenn es viel Arbeit ist, lohnt es sich alleine schon im Hinblick auf die gesunden Zähne. Auf Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen oder Knabbereien muss zwar nicht zu 100 Prozent vollständig verzichtet werden, jedoch sollte dem Kind bereits früh klar gemacht werden, dass diese ungesund sind und nur in seltenen Fällen einmal konsumiert werden dürfen.

Schon der erste Zahn muss geputzt werden

zähne lachenEs ist ein Irrglaube, dass Löcher in den Milchzähnen keine Folgen hätten. Zwar fallen die ersten Zähne irgendwann aus, doch wenn diese bereits schlecht waren, werden auch die Folgezähne nicht so stabil und gesund sein wie man sich dies wünschen würde. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass bereits der erste Zahn geputzt wird. Dafür gibt es spezielle kleine Zahnbürsten, die wie ein Fingerhut aufgezogen werden können. Die Babys kauen gerne darauf rum und spielen damit, während die Eltern dabei versuchen, den einzelnen Zahn zu putzen. Es lohnt sich, denn sollte ein Kleinkind ein Loch haben, wird dies meist unter Vollnarkose behandelt und das wollen wir unseren Kindern doch nicht antun.
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