» » Wunder Po? - So beruhigen Sie die Haut Ihres Babys!
Babys Popo 27. Oktober 2014 0

Pflege & Gesundheit


Bestimmte physiologische Vorgänge im kindlichen Körper, sowie ernährungsbedingte Hintergründe, lassen Babys Haut wund werden und stören dessen Wohlbefinden. Vorsichtsmaßnahmen und Tipps helfen Rötungen vorzubeugen und die Haut Ihres Babys wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Ursachen für wunde Haut

Jedes gesunde geborene Baby kommt mit einer gut durchbluteten Haut mit einer rosa Färbung zur Welt. Diesen Zustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten ist der innigste Wunsch jeder jungen Mutter. Schließlich möchte sie nur das Beste für ihr Kind. Für Neugeborene beginnt das Leben auf der Erde, fernab vom geschützten Uterus der Babys PoMutter, in anderen atmosphärischen Bedingungen. Innere, wie äußere Einflüsse wirken auf den kindlichen Organismus ein. Dieser beginnt, beispielsweise gegen Krankheitserreger, eine Abwehr zu entwickeln, die für sein weiteres Leben äußerst wichtig ist. Viele Einflüsse machen sich auch an dem Erscheinungsbild der Haut bemerkbar. Abgesehen von den Hormonen der Schwangerschaft mit der Ausbildung von kleinen Pickeln können auch Urin und Stuhl, gerade dann, wenn diese aggressiv auf die Haut wirken, Störungen des normalen pH- Wertes hervorrufen. Erscheinungen, wie Rötungen, Wundsein und Schmerzen treten dann im gesamten Windelbereich auf. Bei gestillten Säuglingen geschieht dies, wenn die Mutter zu viel Säure zu sich genommen hat. Aber auch Veränderungen in der Darmflora, möglicherweise durch einen Durchfallerreger, führen zu schmerzhaften und krankhaften Veränderungen der Haut. Auch der Durchbruch der Zähne kündigt sich häufig mit einem scharfen Stuhlgang oder gar leichtem Durchfall an. Ebenfalls sind eine lange Einwirkzeit von Feuchtigkeit eine Ursache für derartige Hauterscheinungen. Im leichteren Fall fühlt sich das Kind unwohl und weint häufiger als üblich. Beim Wechsel der Windel ist eine stark gerötete, aufgeworfene Haut in diesem Bereich festzustellen. Das ist in der Regel für Eltern immer ein Warnsignal. Das ist auch gut so, denn diese Hauterkrankungen müssen behandelt werden, damit keine weiteren Komplikationen für das Baby entstehen können und sein Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigt ist. Ein längerfristig wunder Po könnte zu einer Pilzinfektion, dem sogenannten Soor, führen. Durch die defekte Haut und die warme Feuchtigkeit haben die Pilze einen sehr guten Nährboden, der ihnen entzogen werden muss. Ob bei einem Kind bereits eine solche Soorinfektion Infektion aktuell vorliegt, lässt sich durch das geschulte Auge der Hebamme oder dem Kinderarzt ermitteln.

Tipps zur Vorbeugung eines wunden Po

Windel BabyWenn ein Baby weint, obwohl es scheinbar keinen Grund dazu hat, dann sollten junge Eltern immer auch an die Windel denken. Ein wunder Po schmerzt, deshalb ist vorsorglich immer auf eine trockene Windel zu achten. Hier gilt es lieber einmal mehr als zu wenig zu wickeln. Vor dem Wechsel der Windel sollte die Haut dieses Bereichs stets gut gesäubert und getrocknet werden. Oft sind hier herkömmliche Feuchttücher nicht ausreichend. Abhilfe schafft ein warmer, feuchter Waschlappen ohne Pflegeseifen. Sollte die Haut bereits Schädigungen aufweisen, dann ist es besser den Bereich sanft zu tupfen als abzuwischen. In diesem Fall ist bei der Behandlung mit einer Salbe auch darauf zu achten, dass diese keine Zinkzusätze enthält. Zink verschließt die Haut und lässt sie nicht atmen, wodurch sich unter der dicken Salbenschicht schneller ein Pilz bilden könnte. Bei offenen Stellen und aufgeworfener Haut empfiehlt sich die Salbenmischung der Hebamme Stadelmann. Das Rose- Teebaumbalsam wirkt Bakterien und Pilzen entgegen und hilft der Haut bei der Heilung. Zum Trocknen kommt bestenfalls ein handelsüblicher Fön zum Einsatz, der stets auf niedrigster Stufe verwendet wird, weil es sonst schnell zu Verbrennungen der Haut kommen kann. Nach der Heilung kann eine normale Wundschutzcreme benutzt werden.

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