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Baby Sinne 26. Juni 2015 0

Pflege & Gesundheit


Auch wenn Babys ohne Zähne geboren werden sollten junge Eltern frühzeitig an den Schutz dieser denken. Das hat nicht nur etwas mit dem Putzen der Zähne zu tun, vielmehr ist hier eine gute Ernährung maßgeblich für eine gesunde Mundflora.

Die Entwicklung der Zähne

Bereits im Mutterleib, etwa in der 6. bis 8 Schwangerschaftswoche, beginnen sich die Zähne in Form von sogenannten Kauleisten zu entwickeln. Maßgeblich ist die Einschleusung von Kalzium in die entsprechenden Knochen des Schädels. Aus diesem Grund hat eine werdende Mutter einen erhöhten Bedarf des Minerals und gleicht diesen, beispielsweise durch einen erhöhten Konsum von Milch oder Milchprodukten, aus.
Somit beginnt die Anlage der Zähne und deren künftige Beständigkeit bereits lange vor der Geburt.
Wird das Baby dann nach neun ein halb Monaten geboren sind die Zähne bereits angelegt. Jedoch ist von ihnen noch nicht viel zu sehen. Der innen liegende Kiefer ist weich und von einer gut durchbluteten rosa Färbung.

Stillen für das Gebiss

Baby stillenFür die weitere Entwicklung des Gebisses ist das Stillen eine wichtige Komponente. Durch die natürliche Form der Brustwarze kann sich dieses seinen Anforderungen entsprechend gesund ausbilden. Zudem ist ein Kind nach der Brusternährung satt und zufrieden und bedarf keiner Ersatzbefriedigung, wie sie oft durch den Sauger oder Nuckel initiiert wird. Das Saugen an einer Flasche löst bei einem Baby keine Befriedigung aus und ist in keiner Weise körperlich anstrengend, sodass es dann in einen ruhigen Schlaf finden kann. Zudem steht dem Säugling keine natürliche Variante an Kalzium zur Verfügung, wie sie in der Muttermilch zu finden ist.

Der Durchbruch der ersten Zähne

Bereits nach dem vierten Lebensmonat des Säuglings kann der innere Kiefer, die Kauleiste, verhärten. Es erfolgt ein vermehrter Speichelfluss, weil die Ohrspeicheldrüse ihre Produktion vervielfacht. Hierbei geht es darum, die Durchtrittstellen der Zähne, die vorerst eine kleine offene Wunde verursachen, zu desinfizieren. Denn der Speichel hat eine keimtötende Wirkung. Das gleiche gilt für die Muttermilch. Auch wenn einige Babys in dieser Zeit nicht mehr so ruhig und genüsslich an der Brust saugen, so ist für die Gesundheit des Kindes und die Nerven der Eltern wichtig diese Phase mit der natürlichen elterlichen Kompetenz zu überwinden.
Zusätzlich helfende Methoden gibt es viele auf dem Markt. Da das Kind in dieser Zeit auch nahezu alle Dinge in den Mund nimmt, weil die orale Phase der Erkundung beginnt, ist eine Veilchenwurzel sicher und ohne Nebenwirkungen. Erhältlich ist diese in jeder Apotheke und später ein schönes Erinnerungsstück. Veilchenwurzel löst beim Kontakt mit Speichel ein Enzym aus, der auf natürliche Weise betäubend auf die wunden Stellen wirkt. Auch homöopathische Mittel, wie Beladonna, helfen beim Durchbruch der ersten Zähne.

Das erste Zähnchen ist da, Mama kriegt ein neues Kleid…

ZahnpflegeDieser Spruch ist zugegebenermaßen etwas aus der Mode gekommen. Er soll darstellen, dass eine Frau etwa 6 Monate braucht um nach der Geburt wieder in eine frauliche Form zu kommen. Da eine Frau jedoch, nach Schwangerschaft und Geburt, nicht wieder die gleiche Figur haben kann, benötigt sie ein neues Kleid. Hier ist eben die Zeit von 6 Monaten an Geduld gefragt.
Nachdem Mama ihr neues Kleid erhalten hat kann sie ihrem „zahnenden Kind“ mit einer Fingerzahnbürste helfen. Die Kuppe wird auf den Zeigefinger gestülpt und damit sanft die Kauleiste mit den ersten Zähnchen massiert. Dies geschieht ohne Zahncreme oder dergleichen. Die Kuppe wird nach jedem Gebrauch mindestens 3 Minuten in kochendem Wasser sterilisiert.
Anschließend ist eine Zucker- arme Ernährung, die viel Rohkost beinhaltet, eine gute Anlage in gesunde Zähne.

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